15 / 01 / 2020

Stufe 1: Schutz gegen den Verlust (Diebstahl) einer Idee/Innovation

Vor jeglichen Maßnahmen und Entscheidungen, wo man sein Geld anlegen sollte, muss man den Investor überprüfen. Die Durchführung einer Business-Umfrage ist kostenlos, ebenso wie die Überprüfung der Finanzen vieler Investoren, die ihre Jahresberichte veröffentlichen. Investorenservice kann auch eine nützliche Informationsquelle sein.

In allen Geschäftsgesprächen sollte man vor allem eine Vertraulichkeitsvereinbarung oder NDA (Non-Disclosure Agreement) nutzen. Das erste Treffen mit dem Investor und die Erwähnung unserer Geschäftsidee darf kein Risiko dafür sein, dass der Investor unsere Idee übernimmt und sie z.B. einem anderen Manager, einem größeren Unternehmen oder einem Freund übermittelt. Der Diebstahl von Ideen ist keine Seltenheit und man das sollte durch Konsultation des Inhalts der NDA-Vereinbarung mit einem Anwalt verhindern.

 

Stufe 2: finanzielle Absicherung

Im Rahmen der finanziellen Absicherung sollte der Geschäftsinhaber für die Investition dem Investor keine Vorauszahlungen machen, weder für die Vorbereitung noch für den Start des Vertrags. Ein ehrlicher Investor sollte dazu zustimmen, dass man die Anfangskosten der ersten Tranche des Darlehens oder dem Endwert der im Vertrag festgelegten Investition hinzufügt. Der Kunde sollte jedoch daran denken, dass ein etablierter Investor möglicherweise ein Eigenkapital in Höhe eines bestimmten Betrags - normalerweise 10-20% - verlangen wird.

 

Stufe 3: Term-Sheet Formulierung

Das Term-Sheet ist ein Dokument, in dem der Kunde und der Investor die wichtigsten Geschäftsbedingungen für die gegenseitige Zusammenarbeit formulieren. Diese Bedingungen gelten vor allem für Handelsgeschäfte und den Eintritt des Investors ins Unternehmen sowie für die spätere rechtliche und organisatorische Gesellschaftsstellung nach der Transaktion. Dieses Dokument umfasst auch die Regeln für den Ausstieg des Investors aus einem Geschäftsvorhaben, einschließlich der Interessenabsicherung sowohl des Kunden als auch des Investors.

 

Stufe 4: Zusammenarbeit mit einem Investmentbroker

Um vom Investor nicht betrogen zu werden, sollte der Kunde mit einem Investmentbroker, d.h. einem Anlageberater, zusammenarbeiten. Eine solche Person hat eine Menge Wissen darüber, wie und in was man investieren sollte und wie man Investitionsverträge abschließt, einschließlich Vor- und Endverträge mit dem Investor. Er garantiert dem Unternehmen auch Transaktionssicherheit mit dem Investor, weil es sicher ist, dass er zugunsten seines Kunden handelt. Es liegt auch daran, weil der Investmentbroker eine Haftpflichtversicherung haben muss. Dies ist wichtig, wenn man sich entscheidet, wie man einen Investor finden soll.

 

Stufe 5: Unterzeichnung des Investitionsvertrags

Die Annahme eines Investitionsvertrags ist eine Voraussetzung für die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Investoren. Ein Investor hat in der Regel bereits viele solcher Verträge hinter sich und kann günstige Konditionen aushandeln. Bei der Vorbereitung und Überprüfung des Investmentvertragsinhalts sollte der Kunde stets Rechtsbeistand in Form eines Anlageberaters, eines Versicherungsbrokers oder einer Anwaltskanzlei nutzen.

 

 

 

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